creditshelf magazin
Nº10 | Sep 2020
14/18

IT meets Marketing und Sales

Growth Hacking – Mehr Wachstum für Unternehmen 

Wie bei dem Hacker aus der Cyberwelt dreht sich auch beim Growth Hacking alles um neue Techniken, Technologien und Tricks. Das Ziel des Growth-Hackers ist dabei, ein Produkt oder eine Dienstleistung mit möglichst geringem Kosteneinsatz bei einem großen Publikum bekannt zu machen. Kurz: Schnelles Wachstum durch innovative, kostengünstige Techniken. Der Growth-Hacker wird dementsprechend auch dem Marketingbereich, speziell dem Performance-Marketing, zugeordnet. Den Begriff „Growth-Hacker“ gibt es zwar schon seit einigen Jahren, aber erst mit der wachsenden Bedeutung des Online-Marketings hielt diese Bezeichnung prominenten Einzug in den Sprachgebrauch.

Der Fokus beim Growth Hacking liegt auf Wachstum, beispielsweise hinsichtlich Kundenanzahl oder Umsatz. Alle weiteren Kriterien werden dabei außer Acht gelassen. Deshalb findet sich diese spezielle Technik auch häufig in der Start-up-Szene – denn gerade junge Unternehmen sind stark auf Wachstum ausgerichtet und müssen dies mit geringen Mitteln erreichen. Allerdings findet das Potenzial des Growth Hacking auch bei mittelständischen Unternehmen immer mehr Beachtung, was unter anderem dem steigenden Digitalisierungsgrad geschuldet ist.

Um die Bekanntheit einer Dienstleistung oder eines Produkts zu steigern und letztendlich zum Kauf zu animieren, bedient man sich verschiedener Social-Media-Kanäle und kreativer Marketingmethoden – dazu zählen beispielsweise virale Videos oder Guerilla-Aktionen. Auch Techniken der Suchmaschinenoptimierung, um den Google-Rang zu verbessern, sowie Content Marketing für mitreißende Geschichten kommen zum Einsatz. Das Ziel: Beispielsweise steigende Registrierungen auf einem Portal, Käufe in einem Online-Shop oder Weiterempfehlungen durch Nutzer.

Weil Growth Hacking extrem Online-Marketinglastig ist, liegt die Expertise des Growth-Hackers im technischen sowie im Sales-Bereich: Diese Spezialisten kennen sich mit PC und in der Welt des Internets bestens aus. Sie arbeiten mit Programmiersprachen wie HTML/CSS, Python, JavaScript oder PHP und können so Plug-Ins, interaktive Elemente sowie Tools zur Datenanalyse erstellen und nutzen. Außerdem können sie die relevanten Zielgruppen mit ihren Bedürfnissen benennen und über die richtigen Kanäle mit den passenden Botschaften ansprechen. Im Ergebnis erreichen Growth-Hacker die entsprechenden Zielgruppen schneller und effektiver, die Marketingmaßnahmen lassen sich flexibler an Marktveränderungen anpassen und die Produkte werden fortlaufend Richtung Kundennutzen optimiert – denn am Ende kann nur ein passgenaues Produkt überzeugen.

Unternehmen, die sich für schnelles Wachstum mittels Growth-Hacking-Techniken interessieren, können sich von Experten beraten und unterstützen lassen. Dazu zählen beispielsweise auch Hendrik Lennarz und sein Team – sie haben bereits über 350 Coaching-Projekte begleitet und können die Thematik anhand vieler Beispiele aus der Praxis anschaulich vermitteln. In unserer Rubrik „Podcast“ stellen wir auch seinen Podcast zum Thema „Growth Hacking“ vor, in dem es immer neue Tipps zur Umsetzung gibt.